Hand in Hand gegen Atomkraft - Kooperierende Initiativen mobilisieren über 200 Menschen auf den Friedrich-Ebert-Platz
(Radio58 / HL.) Friedlich, kommunikativ und dennoch energisch, so ist die zweite Anti-Atom-Mahnwache an diesem Montag (21. März) grob zu umschreiben, zu der sich diesmal über 200 Menschen auf dem Hagener Friedrich-Ebert-Platz versammelten.
Mehr als die doppelte Zahl an Menschen hatten die Initiatoren diesmal mobilisieren können; in der Vorwoche waren es noch 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dabei hatte sich auch die Zahl der Initiativen erhöht, die in Hagen und der Region für ein Abschalten der Atomkraftwerke plädierten
Ein Erfolg für die Frau, die in der vergangenen Woche hier in Hagen in Sachen Mahnwachen alles ins Rollen brachte, Miriam Kleemann-Adolph.
Miriam Kleemann-Adolph bei Ihrer Begrüßung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Montag hier hören.
Die mittlerweile traditionelle “Montags-Demo”, die sonst auf der Elberfelder Straße “tagt” hatte sich diesmal auf den Ebert-Platz verlagert, aber auch Frauenbewegungen und der DGB beteiligten sich an diesem Montag an der Mahnwache.
DGB-Kreisvorsitzender Jochen Marquardt mit seinem Aufruf am Montag hier hören.
Miriam Kleemann-Adolph und der DGB-Kreisvorsitzende Jochen Marquardt riefen bei dieser Gelegenheit zu der geplanten Großdemo am kommenden Samstag in Köln auf. Die Menschen sollen sich in Gruppen am Hagener Bahnhof treffen und öffentliche Verkehrsmittel nutzen. Zudem soll es aber auch am kommenden Montag hier in Hagen mit entsprechenden Mahnwachen weitergehen.
Miriam Kleemann-Adolph im Radio58-Gespräch hier hören.
Viele Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit am Montag, ihren Anliegen Luft zu machen und erhielten entsprechenden Beifall der Menge. Bei Einbruch der Dunkelheit stellten viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf dem Friedrich-Ebert-Platz Kerzen auf - ein Zeichen der Solidarität mit den derzeit unter großem Leid lebenden Menschen in Japan.
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